Ellenbogenegelenkspathologien

Am Ellenbogengelenk treten gelegentlich sogenannte Osteonekrosen auf, welche ähnlich operativ zu versorgen sind wie im Knie- und Sprunggelenk (M. Panner).

Osteonekrose beschreibt das Absterben des unterhalb der Knorpelschicht gelegen Knochens. Im Verlaufe dieser Erkrankung, deren Ursache noch nicht abschließend geklärt ist, wird der nicht mehr vitale Knochen abgebaut, wodurch der darüberliegende Knorpel einsinkt und entsprechende, meist belastungsabhängige, Beschwerden verursacht.

Ziel der Behandlung ist die Wiederherstellung eines gesunden, tragfähigen knöchernen Fundaments und die Wiederherstellung eines biomechanisch optimalen Knorpelüberzuges, sei es durch Refixation des körpereigenen Gewebes oder mittels knorpelrekonstruktiver Verfahren, wie sie unter dem Menüpunkt Knorpelschaden abgehandelt werden.

Da die operativen Techniken denjenigen am Kniegelenk ähneln, ist die operative Rekonstruktion solcher Läsionen ebenfalls Teil des Behandlungsspektrums der Praxis.

Eine zweite Pathologie, welche am Ellenbogen häufig störend in Erscheinung tritt, ist der Tennis- und Golferellenbogen.

Diese beiden Begriffe beschreiben ein schmerzhaftes empfinden außen oder innen am Ellenbogen ausgelöst durch spezifische Manöver, häufig repetitiver Natur, nicht nur im Sport sondern häufig besonders im Rahmen der beruflichen Betätigung.

 

Die Ursache der Schmerzen liegt in einem Untergang gesunden Sehnengewebes am Ursprung der Muskulatur, gelegentlich auch in einer Engstelle des Nerven auf der Innenseite des Ellenbogengelenkes. Schlägt die konservative Behandlung mit Orthesen, Physiotherapie und allenfalls der lokalen Injektion von Substanzen, die zur Sehnenheilung beitragen können, fehl, so besteht die Option der chirurgischen Sanierung im Sinne einer Exzision (Ausschneiden) des krankhaft veränderten Sehnengewebes. Dieser Eingriff ist nicht sehr invasiv, jedoch meist mit einer doch relevanten Rekonvaleszenzzeit verbunden, welche im präoperativen Beratungsgespräch, abhängig von der beruflichen Belastung, verbalisiert wird.

Dr. med. Bernhard Waibl

Praxis Cartilage Care

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